Einsatz künstlicher Intelligenz im Handwerk

KI-Werkstatt begeistert Handwerksbetriebe

Betrieb
22.4.2025
2,5 Minuten
Zusammen mit dem Digital Innovation Hub for AI & Cybersecurity (DAISEC), dem Mittelstand-Digital Zentrum Handwerk (MDZH) und drei Handwerksbetrieben hat die Elektro- und SHK-Gemeinschaft e-masters in den letzten Monaten eine KI-Werkstatt durchgeführt. Ein Überblick über Workshop-Projekte der KI-Werkstatt.

Im Mittelpunkt der Workshops stand die Umsetzung von generativer KI für Sprache und Bilder in den Unternehmen. Kürzlich wurden die Ergebnisse in Hannover präsentiert. e-masters hat Handwerk und KI-Experten zusammengebracht und bei dem Projekt der E.T.S. GmbH & Co. KG die technische Durchführung übernommen.

„Die KI-Werkstatt hat eindrucksvoll gezeigt, wie Handwerksbetriebe durch den Einsatz von KI effizienter arbeiten und neue Potenziale erschließen können”, erklärt Stefanie Schulz, Initiatorin und Projektleiterin der KI-Werkstatt bei e-masters.

Hintergrund zur KI-Werkstatt

Das Projekt startete im Oktober 2024 und dauerte sechs Monate. Die enge Zusammenarbeit innerhalb der KI-Werkstatt wurde von allen Beteiligten über den ganzen Zeitraum hinweg besonders geschätzt. Gemeinsam erarbeiteten sie individuelle KI-Lösungen, angepasst an die spezifischen Eigenschaften und Strukturen des jeweiligen Unternehmens.

Walter Pirk von DAISEC hierzu: „Die KI-Experten des DAISEC haben die Zusammenarbeit zwischen Universität und Handwerk im Sinne der betrieblichen Problemstellungen erfolgreich umgesetzt.“ Ein besonderes Merkmal der KI-Werkstatt war die 1:1-Betreuung zwischen Betrieb, KI-Experten und Moderator. In zwei Strategie-Workshops sind individuelle Lösungen entstanden. Erste sichtbare Erfolge und positive Rückmeldungen bestätigten den Nutzen dieses Ansatzes schnell.

Automatisierte Revisionsunterlagenbeschaffung

Die Badenelektra GmbH aus Offenburg erarbeitete eine Lösung, um bei Projektabschluss die erforderlichen Revisionsunterlagen automatisch zu beschaffen und abzulegen. Dazu wurden vorhandene Material- und Lieferantenlisten überarbeitet und ein automatisierter E-Mailversand an die Lieferanten entwickelt. Mittels KI können die angeforderten Datenblätter kontrolliert, auf Korrektheit geprüft und automatisiert im Projektordner abgelegt werden.

„Früher mussten wir alles händisch eingeben und manuell bearbeiten, das hat viel Zeit gekostet. Jetzt hat man alles auf einen Blick da“, erklärt Daniel Burgert, Technischer Geschäftsführer bei Badenelektra.

Proaktive Kundenkommunikation durch KI

Die E.T.S. GmbH &Co. KG stellte eine umfangreiche Projekt-Infrastruktur zur Verarbeitung von gezielten Kundenanfragen in den Mittelpunkt. Nach der gemeinsamen Konzeptionmit e-masters stand fest, dass man sich auf ein KI-basiertes Dialogtool konzentriert, welches auf dem bestehenden Wissensschatz des Unternehmens basiert.

“Ziel ist es, eine umfangreiche Informationsbasis für das neue KI-Tool zu erstellen, welche auch die Erfahrungen unserer Kunden einbezieht", erklärt Thomas Staack, Geschäftsführer bei E.T.S. Die geplante Weiterentwicklung wird auf dem bereits live verfügbaren und proaktiven Kommunikationstool aufbauen.

Wie geht es weiter?

e-masters berichtet von dem erfolgreichen Abschluss der KI-Werkstatt. Die Handwerksbetriebe haben ihre Projekte nahtlos in den Betriebsalltag integriert. Sie zeigten sich einig darin, ihre KI-Projekte weiter zu verfolgen und sehen sich als Pioniere auf diesem Gebiet. Die Zusammenarbeit zwischen e-masters und DAISEC geht weiter. Aktuell wird ein Format entwickelt, von dem noch mehr Mitgliedsbetriebe profitieren werden. Ende Mai 2025 wird es gemeinsam präsentiert.

www.e-masters.de

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